"OctopusTosa-Inu"
Die Haltung des Tosa
Eigentlich unterscheidet sich die
Haltung des Tosa nicht wesentlich von der Haltung einer anderen, großen und zur
Dominanz neigenden Hunderasse. Erfahrungen in der Hundehaltung sind natürlich
vorteilhaft. Dies bedeutet aber nicht, daß Halter ohne Erfahrung schlechtere
Halter wären, oder gar, daß wir an diese keinen Hund abgeben. Viel wichtiger
ist die Grundeinstellung, das Wissen und die Zeit, die Sie mit Ihrem Hund
verbringen.
Genau dies sind auch die Fragen, die
Sie "über sich ergehen" lassen müssen, wenn Sie bei einer der
Kontaktadressen anrufen. Uns ist nämlich besonders wichtig, wer Sie sind. Bevor
Sie von uns einen Hund bekommen, werden wir Sie ganz genau unter die Lupe nehmen.
Fragen wie: Wie kommen Sie ausgerechnet auf eine so unbekannte Rasse wie den
Tosa? Was fasziniert Sie am Tosa besonders? Hatten Sie schon Hunde? Welche?
Haben Sie Familie? Wo wohnen Sie? Wie wohnen Sie? Was machen Sie beruflich? Wie
steht Ihre Partnerin/Ihr Partner zu Hunden und speziell zu dieser Rasse? Welche
Hobbys haben Sie? u.s.w., u.s.w.!
Wenn Sie diese Fragen für uns
zufriedenstellend beantwortet haben, müssen wir uns kennenlernen! Dazu wird ein
Besuchstermin vereinbart. Bei Ihnen! Quasi, um das am Telefon gesagte zu prüfen
und –natürlich- um den Kontakt zu vertiefen. Legen Sie dies bitte nicht als
Schikane oder ähnliches aus. Wir beabsichtigen damit nur, für unsere Hunde den
bestmöglichen Platz zu finden, und zwar für ein Hundeleben lang!
Wir investieren viel Zeit und Mühe,
viel Gefühl und Liebe in die Haltung und Aufzucht unserer Tosa. Darauf sind wir
stolz. Natürlich bleibt auch jeder vermittelte Hund ein wenig unser Hund, daher
ist es selbstverständlich, daß der Kontakt gehalten wird und wir bei Fragen
und Problemen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Damit Sie sich überprüfen können,
ob Sie der richtige Halter eines Tosa sind, sollten Sie die folgenden Punkte mit
ja beantworten können:
Gesundheitliche Probleme und Risiken sollen hier natürlich auch nicht
verschwiegen werden. Leider leidet eine nicht unerhebliche Anzahl der Tosa–Population
an HD (Hüftgelenksdysplasie). Zurückzuführen ist das darauf, daß die Japaner
nie auf diesen Defekt geachtet haben und anscheinend bis heute nicht tun. Die
U.S.-Amerikaner fangen langsam an, dieses Problem zu beachten. Auch wenn wir auf
diesen Defekt achten, die Zuchtpopulation hier in Deutschland ist viel zu
gering, als daß wir eine Garantie auf HD-Freiheit geben könnten! Das kann
niemand! Ein weiteres Problem –welches allerdings auf alle größeren Rassen
zutrifft- ist die Magendrehung. Durch ein paar Vorsichtsmaßnahmen wie: mehrere
Mahlzeiten füttern, absolute Ruhe nach dem Fressen, ist der meist zum Tode führenden
Magendrehung einfach vorzubeugen.
Wenn auch nur ein kosmetischer Punkt,
so sind Liegeschwielen –kenntlich durch haarlose verdickte, meist dunkle
Stellen vorzugsweise an den Gelenken- ein sehr häßlicher Anblick. Weiche
Unterlagen sind die einzigen Mittel, die hier vorbeugen. Die öffentliche
Meinung ist oftmals ein ganz anderes Problem. Es ist schon erschreckend, mit
welchen Vorurteilen einem manche Mitbürger begegnen, kaum daß sie wissen, daß
es sich bei dem Hund an Ihrer Leine um einen sog. Kampfhund handelt. Das einzige,
was hier hilft, ist darüberstehen, durch positives Verhalten diese Aussagen lüge
strafen und dann objektiv aufklären. Umsichtiges Verhalten und Rücksichtnahme
auf andere sind hierbei besonders wichtig.
Wenn Sie –wie wir hoffen- sich von
all diesem nicht haben er- bzw. abschrecken lassen und sagen: Ich habe mein Herz
verloren, der Tosa ist mein Hund, dann sollten wir uns unbedingt kennenlernen.
Denn wahrscheinlich bekommen Sie schon bald einen Hund einer wunderbaren Rasse,
an dem Sie viel Spaß haben werden.
Merke: Ein Tosa ist etwas ganz besonderes, mit keiner andere rasse vergleichbar und verdient natürlich nur das besondere!